Stadtratswahlen 2018

Unser Gemeinderat Marc Wäckerlin wird für den Stadtrat kandidieren. Da mittlerweile mit Annetta Steiner eine gute Alternative zur Wahl steht, werden die Piraten ihren Plan, ebenfalls für das Präsidium zu kandidieren, nochmals überdenken.

Die Piratenpartei Winterthur ist der Meinung, dass der aktuelle Stadtrat die Interessen und Freiheiten der Bevölkerung zu wenig ins Zentrum seiner Politik stellt. In städtischen Angelegenheiten soll die Bevölkerung mehr mitreden können. Überwachung und Datensammlungen sind auf das notwendige Minimum zu reduzieren. Anstatt Millionen an Steuergeldern an die Pensionskasse der Stadt zu verschwenden, wäre es nun an der Zeit, die Finanzen unter Kontrolle zu bringen, um alsbald auch wieder die Steuern senken zu können. Die Steuergelder sind besser angelegt, wenn Haushalte und Firmen mehr Geld für ihre Investitionen zur Verfügung haben. Anstatt immer mehr Macht an die Politik zu übertragen, sollen die Aufgaben der Stadt auf das Notwendige reduziert und der Bevölkerung so ihre Freiheit zurückgegeben werden. Bewilligungsverfahren sind konsequent zu vereinfachen, Gebühren zu senken. Es braucht endlich einen Stadtrat, der die Interessen aller Bürger ins Zentrum stellt, statt nur Klientelpolitik zu betreiben. Nicht der Stadtrat, sondern jeder Einwohner, jede Einwohnerin sollen selbst entscheiden, an welchen Organisationen, Projekte oder Künstler ihr Geld gehen soll.

Der Kandidat

Dipl. el. Ing. Marc Wäckerlin arbeitet in der Softwareentwicklung und vertritt die Piratenpartei seit 2010 im Gemeinderat Winterthur in einer gemeinsamen Fraktion mit der grünliberalen Partei. Seit 2014 vertritt er die Fraktion in der Aufsichtskommission. Mit seinem politischen Profil gehört er zu den liberalsten Politikern der Schweiz. Konsequent setzt er sich für Selbstbestimmung, Freiheit, Eigenverantwortung und Bildung ein. Er wehrt sich gegen Überwachung, Fremdbestimmung, Kontrolle und Herrschaftsansprüche. Bereits 2014 kandidierte er für den Stadtrat und holte dabei beachtliche 12% der Stimmen. Vier Jahre später mit mehr Erfahrungen und einem noch grösseren Leistungsausweis hoffen wir, dieses Resultat noch steigern zu können. Marc Wäckerlin gehört auf jeden Wahlzettel.

Wahlversprechen

Marc Wäckerlin kündigt an:

«Sollte ich gewählt werden, werde ich im ersten Jahr mein Departement im Detail kennenlernen. Jede Tätigkeit und jede Stelle werde ich mir erklären lassen. Ich werde die Kunden befragen, die Einwohnerinnen und Einwohner, und ihre Meinungen einholen. Ende des ersten Jahres wird mir nichts mehr verborgen sein. Aufgrund dieser Informationen werde ich dann mein Departement besser, effizienter und kostengünstiger organisieren.

Alle Bürgerkontakte in meinem Departement werden auf das Notwendige beschränkt und elektronisch möglich sein. Ich werde unnötige Bürokratie abbauen, Bewilligungsverfahren straffen, den Zugang für die Einwohner erleichtern. Ich werde Hierarchien abbauen und die Zusammenarbeit unter den Abteilungen und über die Departementsgrenzen hinweg verbessern, Doppelspurigkeiten beseitigen. Ein ‹Gärtchendenken› dulde ich nicht, Hürden werde ich abbauen, Zäune einreissen. Sämtliche laufenden Projekte werden auf ihre Notwendigkeit und Effizient überprüft.

Alle Datensammlungen in meinem Departement werde ich gemeinsam mit dem Datenschützer bewerten und soweit gesetzlich zulässig vorhandene persönliche Daten löschen. Den Umgang mit persönlichen Daten werde ich auf das notwendige Minimum beschränken.

Ich werde in enger Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle die Transparenz in der Rechnungslegung verbessern und in der Kommission helfen die WoV-Indikatoren zu verbessern.

All mein Bestreben wird sich nur auf das Wohl der Winterthurerinnen und Winterthurer ausrichten, und zwar auf das der Einwohner, nicht auf das der Stadtverwaltung, Politiker oder Subventionsempfänger. Ich werde mein Bestes tun, um Gebühren und Steuern für alle zu senken. Wer sich hingegen persönliche Vorteile durch mein Wahl verspricht, den muss ich enttäuschen. Ich werde keinerlei Klientelpolitik betreiben. Mein politischer Kompass ist einzig und allein die Freiheit der Einwohner, welche sich frei entfalten und von der Stadt so wenig wie möglich behelligt werden sollen. Nach vier Jahren Amtszeit werde ich ein schlankes, agiles, transparentes und effizientes Departement vorweisen können, in dem keine Skandale und Mauscheleien mehr möglich sind.

Es soll klarer unterschieden werden, was gemeinsame Aufgaben der Stadt sind und wo es keine gemeinsame Entscheidung braucht, sondern jeder Einwohner und jede Einwohnerin für sich selbst entscheiden kann, oder wo allenfalls nur die Nachbarschaft betroffen ist. Nicht notwendige Aufgaben sind abzubauen. Bei gemeinsamen Aufgaben hingegen soll die Mitbestimmung durch die Bevölkerung gestärkt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner gestalten die Stadt, im privaten Bereich, sie sollen aber auch im öffentlichen Bereich mehr mitbestimmen können.

Meine Amtszeit wird die transparenteste sein, die Winterthur je gesehen hat. Wo ich an gesetzliche oder politische Grenzen stosse, werde ich diese offen dokumentieren. Ich werde mich selbst am Ende meiner ersten Amtszeit an diesen Aussagen messen.»

Marc Wäckerlin, Stadtratskandidat der Piratenpartei Winterthur

Post By diuuk (10 Posts)

Connect

The short URL of the present article is: http://pp-winti.ch/i3l
Veröffentlicht unter Stadtratswahl 2018 | Kommentare deaktiviert für Stadtratswahlen 2018

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.